Schlagwort-Archive: Lechquellengebirge

TDT 2020 – REVIVAL – TAG 3

Von der Ravensburger Hütte gibt’s zwei Wege zurück nach Lech.

Der erste führt zurück zum Spullersee. Dort fährt ein Bus nach Lech. Selbstverständlich kann man auf dieser Straße (asphaltiert) ebenfalls laufen – die Busse verkehren nicht so oft. Ansonsten gibt’s natürlich den schönen Weg über die saftigen Berghänge bis zur Kreuzung (Freiburger Hütte / Ravensburger Hütte), den wir an Tag 1 schon gegangen sind.

Wir laufen allerdings nicht gleich bergab, sondern laufen zwischen Roggalspitze und Schafberg in Richtung Lech. Neben unserem Weg liegt die Obere Wildgrubenspitze (2625 m), auf die wir auch noch einen Abstecher machen.

Gipfelbuch Obere Wildgrubenspitze
Gipfelbuch Obere Wildgrubenspitze

TdT 2020 – Revival – Tag 2

Für Samstag steht die Überquerung des „Steinernen Meeres“ der Stausee „Spullersee“ und der Einzug in die Ravensburger Hütte auf dem Programm.

Von der Freiburger Hütte laufen wir Richtung Nord-West los. Nach etwa einem Kilometer ist auch schon der erste Peak überschritten und es geht angenehm weiter in 2100 m Höhe, bis es nach 1,5 weiteren Kilometern dann das Steinerne Meer beginnt. Die Landschaft ist hier vom Wasser geformt. Bei guter Sicht und Trockenheit ein Genuss.

Weil hier aber auch leicht mal Nebel herrschen kann, sind die Wegmarkierungen hier zahlreich, denn es gibt keinen Trampelpfad oder Ähnliches. Die Strecke geht quer über das Steinfeld.

Oft sieht man nicht auf den Grund der Spalten. Wer hier leichtsinnig ist, verletzt sich schnell. Augen auf den Boden und von der letzten Markierung gleich die nächste anvisieren!

Der Weg durchs Steinerne Meer beträgt ca. 1 Kilometer, bis es dann nochmal in die Höhe bis auf 2410 m geht.

Steinernes Meer
Steinernes Meer im Lechquellengebirge

Am Gehrengrat (2439m) vorbei – sehr schöne Aussicht! – geht’s ebenso schnell wieder nach unten. Der Weg ist hier erdig und teilweise kiesig. Das Terrain liegt nicht jedem, so dass sich unsere Gruppe etwas aufteilt.

Gehrengrad
Gehrengrat

Ab Kilometer 6 geht’s wieder angenehm weiter. Beim Blick zurück lässt sich nicht glauben, dass wir hier ohne Kletterausrüstung laufen konnten. Leider hat hier niemand ein Foto geschossen 🙁

Für Samstag steht die Überquerung des „Steinernen Meeres“ der Stausee „Spullersee“ und der Einzug in die Ravensburger Hütte auf dem Programm

Wir habe jetzt den Spullersee vor Augen und laufen auf weichem Boden bis zum Weg, der rund um diesen See führt.

Der Spullersee wird zur Energiegewinnung von der ÖBB benutzt. Aktuell befindet sich neben der Staumauer (es gib zwei davon) Richtung Dalaas eine große Baustelle. Das alte Fallrohr aus Stahl wird durch größere Rohre aus Glasfaser ersetzt.

Vom Spullersee aus kann man am Fuß des Schafberg schon die Ravensburger Hütte erkennen. Ob links rum (kürzer) oder rechts rum (länger), alle Wege führen zu dieser Hütte.

-> Weiter zu Tag 3

TdT 2020 – Revival – Tag 1

Mit großer Truppe geht‘s auf eine alte Route der TdT 2012.

Aufgrund der Corona-Pandemie war lange unklar, ob und gegebenenfalls wo es möglich sein wird, in die Berge zu gehen und dort zu übernachten.

Aus diesem Grunde habe ich dieses Jahr spontan versucht, Hütten zu buchen. Dass dies gerade mit der Freiburger und der Ravensburger Hütte geklappt hat, ist Zufall.

Am Freitag geht’s in großer Besetzung los Richtung Lech am Arlberg. Dort steht im Sommer immer das große Parkhaus kostenlos zur Verfügung.

In Lech geht’s erstmal durch’s gesamte Dorf in Richtung Westen nach Zug. Hier befindet sich nochmal ein Parkplatz für die Tageswanderer und wer mag, kann gegen Gebühr mit seinem Auto sogar noch bis zum Formarin- oder zum Spullersee weiterfahren.

Wir laufen schon gleich am Ausgang von Lech links auf einem kleinen Pfad, mit Abstand zu den Autos, die nach Zug fahren.

Wer nach ca. 6 Kilometern schon einen kleinen Hunger verspürt, kann hier schön gemütlich am Ufer des Lech eine Rast einlegen.

Grillstelle am Lech
Eine der zahlreichen Grillstellen im Lechquellgebirge

Nach der Rast, kurz vor Kilometer 7 kommt eine Kreuzung.

Wer sein Vesper vergessen hat, kann auch ein paar hundert Meter weiterlaufen bis zur Straße zu den Seen und dort im „Älpler“ einkehren.

Hier kann auch in den Bus einsteigen, der sich den restlichen Weg nicht mehr zutraut 😉

Rechts geht’s weiter zur Göppinger Hütte (TdT 2009) auf dem Johannatalweg oder eben geradeaus, zur Freiburger Hütte – unserem Etappenziel.

Weiter geht es dann die nächsten 7 Kilometer immer gemäßigt aufwärts bis zur Formalin Alpe.

Wer die Formalin Alpe hinter sich gelassen hat, blickt bald in eine tiefes Tal, an dessen Fuß sich der Formarinsee befindet.

Um diesen kann man auf der Fahrspur rechts herum laufen – Dauer ca. 30 – 45 Minuten, oder links am Hang des Sees – ohne viel Höhe zu verlieren auf einen Pfad im Geröllhang zur Freiburger Hütte laufen.

Wanderpfad Formarinsee Freiburger Hütte
Pfad von der Formarinalpe zur Freiburger Hütte oberhalb des Formarinsees

Der Pfad ist mäßig steil – Kondition ist hier nicht das Problem. Ein paar Stellen bestehen aus Schiefergestein und sind bei Feuchtigkeit rutschig – leider verlaufen sie quer zum Pfad – Richtung Formarinsee. Wer damit seine Schwierigkeiten hat, geht den Pfad gegen Mittag eines sonnigen Tages, dann ist dort gewöhnlich alles trocken.

Freiburger Hütte
Tagesziel: Freiburger Hütte

Die Freiburger Hütte stellt 130 Betten in 2-Bett, Mehrbett- und Matratzenlagern zur Verfügung.

Rechtzeitige Reservierung ist sehr zu empfehlen!

-> Weiter zu Tag 2

TdT 2012 – Nachlese

Wegweiser auf der Freiburger Hütte
Wegweiser auf der Freiburger Hütte

Die Nachlese der Tour 2012 erscheint kurz vor der von 2013. Der Grund ist einfach: Ohne Bilder macht das Lesen nur halb so viel Spaß. Leider habe ich (fast) keine Bilder, denn ich hatte wohl eine Kamera dabei, den Akku aber in der Nacht vor der Abfahrt aufgeladen und dann leider vergessen.
Natürlich haben die anderen Kameraden Bilder gemacht, leider funktioniert das mit dem Austausch nicht so richtig 😉

Tour der Tränen II – 2009

Die Überlebenden 2009
Die Überlebenden 2009

Von Schoppernau zur Biberacher Hütte (1846m) (Übernachtung) zur Göppinger Hütte (2245m) (Übernachtung) – Abstieg nach Lech. Busfahrt zurück nach Schoppernau.

Tag 1: Karte im passwortgeschützen Beitrag ‚Kartenmaterial

PDF-Tourplan: ‚Kartenmaterial

Die Truppe 2009
Die Truppe 2009

Start- und Endpunkt
Start- und Endpunkt

Mit Gottes Segen geht's dann los ..
Mit Gottes Segen geht's dann los ..

Biberacher Hütte - das erste Bierchen
Das erste Bierchen

Tag 2: Karte im passwortgeschützen Beitrag ‚Kartenmaterial

PDF-Tourplan: ‚Kartenmaterial

für manchen war's ne wohl ne Schinderei
für manchen war's ne wohl ne Schinderei

Zwischen Biberacher und Göppinger Hütte
Zwischen Biberacher und Göppinger Hütte

Video zum 4. Schwierigkeitsgrad

Tag 3: Karte im passwortgeschützen Beitrag ‚Kartenmaterial

PDF-Tourplan: ‚Kartenmaterial

Fahrplan Lech - Schoppernau (für 2010)
Fahrplan Lech - Schoppernau (für 2010)

Rückfahrt mit dem Bus, der nach Fahrplan kam
Rückfahrt mit dem Bus, der nach Fahrplan kam

–> Direkt zur Fahrplanauskunft ÖBB-Postbus